Die klassische Tour von Rothenburg nach Regensburg in 7 Tagen / 6 Nächten ab 425,- €
Die Altmühl fließt so langsam, dass sie sich erst mehrmals im Bette drehe, bevor sie weiterfließe, sagt der Volksmund, dementsprechend bequem können Sie auch an ihr entlangradeln. Eigene Radwege und befestigte Wald- und Feldwege machen das Radeln auf dem Altmühltal-Radweg zum Vergnügen. Und in punkto Kultur und Speise kommt auch niemand zu kurz.
1. Tag
Anreise nach Rothenburg ob der Tauber Ihre Reise beginnt im Taubertal, im von Amerika bis Japan bekannten Rothenburg. Die Altstadt, nach den Zerstörungen des 30jährigen Krieges wiederaufgebaut, ist praktisch unverändert erhalten und wurde von Künstlern wie Spitzweg und Richter verewigt. Vor allem die Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren ist ein gutes Beispiel städtischer Wehrhaftigkeit. Übergabe von Infounterlagen und Mieträdern. Übernachtung in Rothenburg
2. Tag
Rothenburg - Ansbach (ca. 49 km) Sie verlassen das Taubertal und radeln leicht ansteigend zur nicht weit entfernten Altmühl-Quelle. Am noch kleinen Bächlein entlang geht es nach Colmberg, das von der mächtigen Zollernburg überragt wird. Danach verlassen Sie die Altmühl und es geht durch die Ausläufer der Frankenhöhe nach Ansbach, ehemalige Residenzstadt der Brandenburger Kurfürsten und mit vielen Rokoko- und Barockbauten versehen. Ein Besuch des Schlosses ist inbegriffen. Übernachtung in Ansbach
3. Tag
Ansbach - Weißenburg/Wettelsheim (ca. 55 km) In Herrieden, berühmt für die hier brütenden Störche, erreichen Sie wieder die Altmühl und folgen ihr nach Gunzenhausen, das auf ein römisches Kastell zurückgeht. Durch Maisfelder gelangen Sie nach Graben, einer kleinen Häuseransammlung, die zur Zeit Karls d.Gr. wegen eines Kanalbaues im Mittelpunkt des Weltinteresses stand. Falls Sie nicht in Weißenburg übernachten, sollten Sie auf jeden Fall einen Abstecher zu den römischen Ausgrabungsstätten dort unternehmen. Übernachtung in Wettelsheim oder Weißenburg
4. Tag
Weißenburg/Wettelsheim - Eichstätt (ca. 42 km) Heute ändert sich das Landschaftsbild und es beginnt die Fränkische Alb. Das Tal wird enger und steiler und die Kalksteinfelsen ragen aus den bewaldeten Berghängen. Burgen wie Pappenheim und Felsformationen wie die 12 Apostel liegen am Weg. Hinter Dollnstein wird das Tal überraschend breit, was daran liegt, das es nicht von der Altmühl, sondern von der Urdonau gegraben wurde. In sanften Mäandern und flotter Fahrt erreichen Sie Eichstätt, einst selbständige Bischofsresidenz und Universitätsstadt. Übernachtung in Eichstätt
5. Tag
Eichstätt - Beilngries (ca. 44 km) Heute haben Sie genügend Zeit für einen ausführlichen Stadtbummel durch Eichstätt. Kurz nach dem Tourstart sollten Sie auch schon eine Unterbrechung im Römerkastell Vetoniana einplanen. Weiter geht es durch den reizvollen Naturpark, der von Wacholderheide geprägt ist, an der imposanten Burg Kipfenberg vorbei in die gut erhaltene, mittelalterliche Stadt Beilngries. Übernachtung in Beilngries
6. Tag
Beilngries - Regensburg (ca. 51 km + 22 km Bahnfahrt) Erste Station ist heute Dietfurt, und hier erreichen Sie den Rhein-Main-Donaukanal. Das "Klingende Museum" in Riedenburg präsentiert eine Sammlung von wichtigen Musikwiedergabe-Geräten. Das Ende der Altmühl haben Sie in Kelheim erreicht. Hoch über dem Ort thront die Befreiungshalle, ein typischer Bau des 19. Jahrhunderts. In Saal besteigen Sie die Bahn bis zu Ihrem Etappenort. Übernachtung in Regensburg
7. Tag
Rücktransfer nach Rothenburg und Abreise oder Verlängerung Nach dem Frühstück erwartet Sie 2000 Jahre Stadtgeschichte und eine Vielzahl bemerkenswerter Bauten. Danach geht es per Bus oder Bahn zurück nach Rothenburg und weiter nach Hause. Gerne verlängern wir auch Ihren Aufenthalt am Altmühltal-Radweg.
Kurzinfo
Start / Ziel Rothenburg ob der Tauber / Regensburg
Dauer 7 Tage, 6 Nächte
Länge ca. 286 km
Tagesstrecken zwischen 42 und 55 Radkilometer
Streckenprofil Flache Strecke, meist auf eigenen Radwegen, selten auf befestigten Wald- und Feldwegen.